Support-FAQ

Antworten auf häufig gestellte Fragen aus über 15 Jahren Support-Erfahrung – von Kauf und Lizenzen bis zu technischen Details.

Kauf & Lizenz

Ja, und zwar in allen Lizenzstufen – auch in der DIY-Version, die sich nur in der Stückzahl unterscheidet. Empfohlen ist die Dateneingabe über die mitgelieferten LibreOffice-Vorlagen; Microsoft Excel und die XML-Schnittstelle funktionieren ebenso. Das spart Zeit und verhindert manuelle Tippfehler.

Nein. Alle Lizenzen von WoodWorks sind Einmalzahlungen. Sie kaufen die Software einmal und können sie zeitlich unbegrenzt auf Ihrem System nutzen. Es gibt keine versteckten monatlichen Kosten oder Knebelverträge.

Die Lizenzen (DIY und Gewerbe) werden jeweils auf einen spezifischen Computerarbeitsplatz aktiviert – so steht es auch in den Lizenzbedingungen. Für einen zweiten Arbeitsplatz, etwa den Wechsel zwischen Büro und Werkstatt, ist daher eine eigene Lizenz nötig. Schreiben Sie uns in dem Fall kurz, wir klären das im Einzelfall.

Nein. Sie war beinahe fertig – über die Testphase ist sie nicht hinausgekommen –, ausgeliefert wird sie aber ohnehin nicht. Sobald ein physischer Datenträger verschickt wird, greift die EU-Verpackungsverordnung: Bereits das Polsterkuvert ist eine Verpackung, und je EU-Zielland entstehen eigene Registrierungs-, Systembeteiligungs- und Bevollmächtigtenpflichten. Eine Bagatellgrenze für kleine Stückzahlen gibt es nicht – dreißig USB-Sticks im Jahr werden behandelt wie eine Million Pakete. Der Verwaltungsaufwand hätte den Aufpreis von 30 € um ein Vielfaches überstiegen, deshalb haben wir das Produkt eingestellt. Alle Lizenzen erhalten Sie als Download.

Als Verbraucher (private DIY-Käufer) haben Sie ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen. Sie können Ihren Kauf unkompliziert schriftlich per E-Mail oder direkt über unser Online-Widerrufsformular widerrufen. Für gewerbliche Käufe gilt das gesetzliche Widerrufsrecht gemäß EU-Richtlinien nicht.

WoodWorks wurde primär für den Holzzuschnitt entwickelt, eignet sich aber hervorragend für alle rechtwinkeligen flächigen Materialien. Dazu gehören Glas, Spiegel, Bleche, Stahlplatten, Kunststoffe (Acrylglas, Plexiglas) sowie Pappe und Kartonagen.

Erste Schritte

WoodWorks „merkt" sich die Sprache der Erstinstallation. Wenn bei einer früheren Installation (möglicherweise irrtümlich) Tschechisch gewählt wurde, bleibt diese Einstellung bei Update-Installationen erhalten. Deinstallieren Sie WoodWorks (Start – Alle Programme – Zuschnittoptimierung WoodWorks – Uninstall) und installieren Sie anschließend erneut eine aktuelle Version.

Nach der Installation befindet sich auf dem Desktop ein Link auf die mitgelieferte Tabellenvorlage (LibreOffice Calc bzw. Excel). Mit dieser können Sie die Stückliste, Grundplatten und Einstellungen bearbeiten und WoodWorks direkt daraus starten.

WoodWorks rechnet ganzzahlig in Millimetern – Kommastellen sind bei der Maßeingabe daher nicht vorgesehen. Wenn Sie feiner als 1 mm arbeiten möchten (z. B. in 1/10 mm), multiplizieren Sie einfach alle Eingaben mit 10. Beachten Sie dann, dass auch die Ausgaben in 1/10 mm erfolgen und flächenbezogene Ergebnisse durch 100 zu dividieren sind.

Excel-, XML- & ASCII-Import

Nach der Installation finden Sie am Desktop eine Tabellenvorlage für die Dateneingabe – empfohlen in LibreOffice Calc, Excel funktioniert ebenso. Alternativ können Sie eine XML-Datei (im Format von woodworks.xml) direkt in WoodWorks öffnen. Aus Kompatibilitätsgründen zu WoodWorks 4.x sind eingeschränkt auch noch CSV-Dateien möglich.

Die WoodWorks-Exceltabelle enthält Makros, die Ihre Daten so aufbereiten, dass WoodWorks sie verarbeiten kann. Öffnen Sie dazu in Excel „Extras – Makro – Sicherheit..." und stellen Sie die Sicherheitsstufe einmalig auf „Mittel". Öffnen Sie danach die WoodWorks-Exceltabelle und klicken Sie unbedingt auf „Makros aktivieren", sonst funktioniert der Export nicht.

Die Excelmakros in der mitgelieferten woodworks.xls sind unter StarOffice/OpenOffice in der Regel nicht lauffähig, da MS-Office und StarOffice unterschiedliche Makrosprachen verwenden. Die Makros müssten in den Basic-Dialekt von OpenOffice umgeschrieben werden – das ist ggf. Gegenstand einer späteren WoodWorks-Version.

Ja. Die Zuordnung ergibt sich aus den Spaltenüberschriften der Import-Tabelle. Im Original heißen die Spalten „Kante oben", „Kante unten", „Kante links" und „Kante rechts" (entsprechend der Ansicht am Schnittplan). Passen Sie die Überschriftenzeile an Ihre gewohnte Bezeichnung an, dann stimmt die Zuordnung mit der Logik Ihrer Maschine überein.

XML ist das Standardformat für Projektdateien. Sie können eine Projektdatei direkt per Kommandozeile übergeben:

woodworks.exe /IMP=meinprojekt.xml

Wird nur ein Parameter übergeben, wird dieser automatisch als XML-Projektdatei interpretiert – woodworks.exe meinprojekt.xml genügt also ebenfalls. Die älteren Formate .CSV und .INI werden nicht mehr unterstützt.

Darstellung & Ausdruck

Wählen Sie beim Ausdruck Querformat! Werden Bezeichnungen dennoch nicht angezeigt, ist meist kein Platz vorhanden, da die Teile zu klein sind, um sie auch mit der kleinsten Schrift darzustellen. Da der Drucker meist eine höhere Auflösung als der Bildschirm hat, sind Teilebezeichnungen dort oft noch sichtbar, wenn das am Bildschirm nicht mehr möglich ist. In der Datei woodworks.cfg lassen sich die größte und kleinste Schriftgröße für Bildschirm und Drucker separat einstellen:

<graphic>
  <screen>
    <scripture font="Times New Roman" minSize="6" maxSize="16" prefSize="10" />
  <printer>
    <scripture font="Times New Roman" minSize="4" maxSize="14" prefSize="10" />

Ja, Schriftgröße und -art können Sie für Bildschirm (<screen>) und Drucker (<printer>) getrennt in der woodworks.cfg einstellen (jeweils minimale, maximale und bevorzugte Schriftgröße über minSize, maxSize, prefSize).

Ja. Kopieren Sie im WoodWorks-Verzeichnis die Datei woodworks-color.cfg auf woodworks.cfg (z. B. copy woodworks-color.cfg woodworks.cfg) und starten Sie WoodWorks neu.

Ja, in der Datei woodworks.cfg im Abschnitt <graphic> jeweils für Bildschirm und Drucker über das Attribut leftR im <legende>-Tag (z. B. leftR="70" bedeutet: 70% der Breite ist der linke Rand der Legende – bei 80 wird die Legende entsprechend schmäler).

Diese Buttons wirken nur dann, wenn ein Zuschnitt aus mehreren Plänen bzw. Platten besteht.

Drucken Sie die Optimierungsergebnisse im Querformat. So wird der verfügbare Platz am Papier besser genutzt und der Ausdruck übersichtlicher – gerade bei vielen Teilen bleiben die Teilebezeichnungen dadurch eher lesbar.

Verwenden Sie einen PDF-Drucker. Besonders wenn Sie in der woodworks.cfg Ausdruck-Einstellungen ändern (Abschnitt <printer>, z. B. Farbdruck, Etiketten, Ränder), können Sie das Ergebnis so bequem am Bildschirm prüfen. Unter Windows 10/11 ist mit „Microsoft Print to PDF" bereits ein PDF-Drucker vorinstalliert; alternativ eignet sich freie Software wie cutePDF. Die erzeugte PDF-Datei lässt sich außerdem einfach versenden oder bei Bedarf später ausdrucken.

Etiketten

In der Datei woodworks.cfg, Abschnitt <labels>, können Sie beliebig viele Etikettenformate eintragen und über <default name="..."/> auswählen, welches davon verwendet wird (Zuordnung über den Namen). Beispiel:

<labels>
  <default name="70x41 - 3-bahnig" />
  <label name="70x41 - 3-bahnig" width="70" height="41"
         columns="3" rows="7" mleft="0" mtop="0" />
</labels>

width/height: Breite/Höhe eines Etiketts in mm · columns/rows: Anordnung auf dem Etikettenblatt · mleft/mtop: Seitenränder links/oben in mm.

Optimierung & Zuschnitt

Nein. WoodWorks führt die Optimierung fort, bis Sie sie manuell abbrechen (Optimierung – Stoppen) und sich das Ergebnis anzeigen lassen (Doppelklick auf das entsprechende Symbol in der TopTen-Liste). Die Ergebnisse werden laufend in der TopTen-Liste sortiert; es ist normal, dass dabei nur wenige unterschiedliche Ergebnisse aufgenommen werden.

Diese Meldung bedeutet, dass eines der Teile – unter Berücksichtigung von Schnittbreite, Anschnitt und Drehbarkeit – auf keine der angegebenen Grundplatten passt. Überprüfen Sie die Abmessungen der Teile und Platten.

[x] Position in der TopTen-Liste (1: beste, 10: letzte) · GV: Gesamtverschnitt · GP: Gesamtpreis · E: Anzahl verwendeter Eliteplatten · R: Anzahl verwendeter Reststücke · M: verwendete Optimierungsmethode (interne Info).

Wenn Sie ausschließlich Reststücke mit beschränkter Stückzahl erfassen, meldet sich WoodWorks sicherheitshalber, da keine Platte in unbeschränkter Stückzahl vorhanden ist. Fügen Sie eine zusätzliche Platte hinzu, die nicht als Reststück markiert ist – WoodWorks kann vor der Optimierung nicht wissen, ob die angegebene Menge an Reststücken ausreicht.

Nein. Bei der Plattenlisten-Eingabe muss die jeweilige Grundplatte als Reststück markiert und mit einer Stückzahl größer 0 versehen sein. Sollen Reststücke unbedingt verwendet werden, auch wenn sich der Verschnitt dadurch deutlich vergrößert, aktivieren Sie in den Einstellungen „Reststück Pflicht".

Es muss mindestens eine Plattendimension, auf die jedes einzelne Teil passt, in unbeschränkter Stückzahl vorhanden sein (also kein Reststück).

Erhöhen Sie im Menü Bearbeiten – Einstellungen den Wert für „Eliteplatten bis" – lieber zu hoch als zu niedrig ansetzen. Zeigt die Top-Ten-Liste z. B. 42% Verschnitt, versuchen Sie 45% oder 50% für die Eliteplattenerkennung und starten die Optimierung neu; der ausgewiesene Verschnitt sollte dann sinken. In der Top-Ten-Liste wird stets der Mittelwert aus allen verwendeten Platten angegeben – für einzelne Platten kann der Wert höher oder niedriger liegen.

Die Einstellung „Teile drehbar (Vorgabe)" in Bearbeiten – Einstellungen wirkt nur als Standardwert. Die Drehbarkeit muss zusätzlich bei jedem Teil in der Stückliste individuell gesetzt werden – so lassen sich drehbare und nicht drehbare Teile in einem Zuschnitt gemeinsam optimieren.

Ja, mit einem kleinen Trick: Erfassen Sie die Stangen als „Grundplatten" mit z. B. 8000 mm Länge und einer künstlich vergrößerten Breite (ca. 1/10 bis 1/20 der Länge) und die Bauteile in der Stückliste mit derselben Breite. Setzen Sie zusätzlich in Bearbeiten – Einstellungen den Anschnitt auf 0 mm. Ohne diesen Trick wird im Schnittplan nur eine dünne, unbeschriftete Linie angezeigt.

Im Batchbetrieb läuft WoodWorks ohne Benutzereingaben (Start → Optimierung → Ausdruck → Beenden). Ausdruck und Programmende erfolgen nach Erreichen einstellbarer Kriterien (Verschnitt bzw. Zeit) – ideal zur Einbindung in automatisierte Arbeitsabläufe. Details siehe Forum-Beitrag zum Batchmode.

Ja. Markieren Sie die betreffenden Platten in der Plattenliste als Reststück (mit einer Stückzahl größer 0). Wichtig: Zusätzlich muss mindestens eine Platte in unbeschränkter Stückzahl (also nicht als Reststück) vorhanden sein – WoodWorks kann vor der Optimierung nicht wissen, ob Ihre Reststücke ausreichen, und benötigt daher eine „Nachschub"-Platte als Reserve.

Eine feste Vorgabe „diese Teile nebeneinander" gibt es derzeit nicht – WoodWorks versucht zwar, gleiche Teile nebeneinander zu platzieren, priorisiert aber oft den geringeren Verschnitt. Der beste Weg: Definieren Sie die Teile mit fortlaufender Maserung als eigenen Optimierungslauf und aktivieren Sie zusätzlich die Bänderung (längs und/oder quer). Dadurch entsteht ein deutlich höherer „Druck", gleiche Teile nebeneinander anzuordnen.

Die Gesamtkantenlänge ist am letzten Plan eines Zuschnitts ausgewiesen. Alternativ finden Sie den Wert über das Kontextmenü (rechte Maustaste auf den Zuschnitt in der TopTen-Liste) unter „Überblick anzeigen".

Der Preis wird pro Platte eingegeben (nicht pro m²). Möchten Sie den Materialpreis einzelner Teile ermitteln – etwa bei gewichtsabhängigen Preisen für Bleche – lässt sich das am einfachsten in Excel oder LibreOffice über eine Formel in der Eingabetabelle lösen.

Demo-Version

Die Demo-Version ist auf 200 Teile pro Optimierung beschränkt; der Ausdruck der Optimierungsergebnisse ist eingeschränkt möglich (z. B. unvollständige Bemaßung). Durch Eingabe des Registrierschlüssels wird die Demo ohne Neuinstallation zur voll funktionsfähigen Version. Details zum Download finden Sie hier.

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